Zum Inhalt springen
JCC Bruns Unternehmensgruppe
JCC Bruns UnternehmensgruppeJCC Bruns Unternehmensgruppe
  • Home
  • Bruns
  • Unternehmensgruppe
  • Karriere
  • Blog
  • Kontakt
  • Home
  • Bruns
  • Unternehmensgruppe
  • Karriere
  • Blog
  • Kontakt

Erst eins, dann zwei, dann 20.000 – Mirko Kuberkiewicz liebt Weihnachten. Das sieht man dem Garten seiner Familie an. Dort leuchten im Advent tausende Lichter. Und die Stromkosten? (#200in365, No.87)

Dez.92018
Mirko Kuberkiewicz kann von Weihnachtsbeleuchtung nicht genug bekommen. Foto: Benjamin Piel
Mirko Kuberkiewicz kann von Weihnachtsbeleuchtung nicht genug bekommen. Foto: Benjamin Piel

Mirko Kuberkiewicz kann von Weihnachtsbeleuchtung nicht genug bekommen. Foto: Benjamin Piel

Es gibt Leute, die holen zur Adventszeit zwei Lichterketten aus dem Keller und hängen sie sich ins Fenster. Darüber kann Mirko Kuberkiewicz nur müde lächeln. Seine Weihnachtsvorbereitungen beginnen, wenn andere noch mal auf gutes Wetter an der Ostsee hoffen: mitten im September.

Dann fängt der Mindener an, einen Kilometer Kabel im Garten zu verlegen, stattet die Hecken mit Lichterketten aus, stellt Figuren auf, Laserleuchten, Laternen, Leuchtsterne. Alles geht, was Teil des Lichtermeers werden kann. Wenn er nach geschätzt zwölf Arbeitstagen mit dem Dekorieren fertig ist, flackern nicht ein paar Funzeln im Garten, sondern es strahlen 20.000 Lämpchen.

Weihnachten und Beleuchtung hat der 24-Jährige schon immer geliebt. Vor neun Jahren fing er klein an, dekorierte den Garten in der Minderheider Leuthenstraße mit den ersten fünf, sechs Lichterketten. Seitdem darf es von Jahr zu Jahr ein bisschen mehr sein. Dass Kuberkiewicz als Kommissionierer in einem Baumarkt arbeitet, kam der Sache entgegen. Viele Dinge, die er für die Deko braucht, bekommt er dort. „Ich setze mir jedes Jahr ein Limit und überschreite es“, sagt er und lacht. Irgendwas um die 800 Euro investiere er pro Jahr. In diesem Jahr hat er zum ersten Mal einen 3D-Baum aus Lichterketten, die über einem Holzrahmen hängen, aufgebaut, einen vier Meter hohen Leuchtstern und eine Wichtelhütte. Wie viel Geld er insgesamt in den Weihnachtsgarten der Lichtexzesse investiert hat, kann er nicht sagen, schätzt rund 5.000 Euro.

Und was sagen die Nachbarn, wenn in ihrer Nähe mehr als fünf Wochen lang so viele Lichter leuchten wie sonst nur in ganz Minderheide zusammen? „Die Reaktionen sind durchweg positiv, manche freuen sich schon im Sommer auf den beleuchteten Garten“, sagt Kuberkiewicz. Die Beleuchtung sei ja auch nur von 17 bis 22 Uhr an. Einmal allerdings hatte er einen grellgrün blinkenden Baum aufgestellt, den ließ er im Jahr darauf wieder weg, weil er den Eindruck hatte, das Blinken könnte die Nachbarn gestört haben.

Was Kuberkiewicz in den ersten Jahren nur für sich selbst gemacht hat, das lockt inzwischen bis zu 1.000 Menschen pro Adventszeit an. Vom 30. November bis zum 6. Januar verkaufen er und seine Eltern jeweils zwischen 17 und 20 Uhr Getränke in ihrer Einfahrt. Für den guten Zweck, betont Kuberkiewicz, denn zum einen wolle er etwas Gutes tun und zum anderen brauche er dadurch keine Schankerlaubnis. Im vergangenen Jahr habe er 1.450 Euro an die Aktion „Lichtblicke“ von Radio Westfalica gespendet. Die sogenannte Geschenkehütte, die er in der 33 Quadratmeter großen Garage eingerichtet hat, betreibt er dagegen gewerblich.

Bleibt eigentlich nur noch die Frage, was 20.000 Lämpchen mit der Stromrechnung anrichten. Doch auf dieses Thema reagiert der Weihnachtsbeleuchter gelassen. Er hat den monatlichenAbschlagum20Euro erhöht. Das reiche, um den zusätzlichen Verbrauch in der Adventszeit auszugleichen. Dass der Betrag überschaubar sei, liege auch daran, dass er zu 95 Prozent mit energiesparenden LED-Lichtern arbeite. Und wenn ihm Leute mit Umweltschutz und Stromsparen kommen, hat er auch eine Antwort parat: „Das Lächeln der Menschen ist es mir wert.“

Von Benjamin Piel, Chefredakteur

 

Kommentarnavigation

ZurückVorheriger Beitrag:Drei Fragen an … Gerd Borchers, Geschäftsführer des Zentrallagers – „Mit einem Bulli und zwei Arbeitslosen ging es los“ (#200in365, No.86)NächstesNächster Beitrag:„Die richtige Mischung macht’s“ – Petershagen extra erscheint heute

Weitere Nachrichten

„Die Bedeutung des Tourismus wird überschätzt“ – Die Hotelübernachtungen in Minden sind im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit Jahren gerutscht. Hotelier Bernd Niemeier zieht daraus bemerkenswerte Schlüsse (#200in365, No.128)
3. März 2019
Drei Fragen an … Heinz-Joachim Pecher und Thomas Bitter von der Traditionsgemeinschaft „Wir sind stolz auf die Bundeswehr“ (#200in365, No. 127)
2. März 2019
Ein Leben in Bildern – Wolfgang und Ingrid Wrenger aus Möllbergen haben mehr als 2.000 Lichtbildvorträge gehalten. Auch jenseits der 80 wollen sie weitermachen (#200in365, No.126)
28. Februar 2019
„Man hat immer elf Menschen gegen sich“ – Stefan Grabowsky aus Minden hat bisher bei 770 Spielen als Schiedsrichter auf dem Platz gestanden. Einmal musste er einem Spieler erklären, was Abseits ist (#200in365, No.125)
26. Februar 2019
Experiment Herbergsvater – Jonathan Löchelt ist der neue Leiter der Mindener Simeonsherberge. Aber er will mehr sein als jemand, der sich um seine Gäste kümmert (#200in365, No. 124)
25. Februar 2019
Drei Fragen an … Cornelia Köllmann und Andreas Jürgensmeyer „Wir sind eine demokratische Band“ (#200in365, No. 123)
24. Februar 2019
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Erklärung zur Barrierefreiheit
Rechtliches
Go to Top
Cookie-Zustimmung verwalten
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt. Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.
  • Optionen verwalten
  • Dienste verwalten
  • Verwalten von {vendor_count}-Lieferanten
  • Lese mehr über diese Zwecke
Einstellungen ansehen
  • {title}
  • {title}
  • {title}