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BEGEGNUNG – ODER: Der Fotograf

Aug.142010

„Er war es ganz bestimmt“, ist sich die Frau sicher. „Er hat aus allen möglichen Blickwinkeln Fotos gemacht, mit so einer kleinen Kamera“. Auch bei ungläubiger Nachfrage beharrt sie darauf, dass er es war, den sie letzte Woche auf dem geklinkerten Fußweg am Johannes-Wesling-Klinikum zufällig begegnet sei. Schließlich hat sie noch die großen Plakate von vor einem Jahr in Erinnerung, auf denen er, locker die Jacke über die Schulter geworfen, auf die Menschen/Wählerinnen und Wähler zuging. „Es war der Bürgermeister, ganz bestimmt“, betont die Frau ihre Begegnung noch einmal.

Das muss einen Mindener doch stutzig machen. Nicht nur die Frage: Was machte der Bürgermeister da am Stadtrand, so ganz allein? Was und für welchen Zweck hat er fotografiert? Das Klinikum wird er kaum abgelichtet haben. Davon gehört der Stadt nichts mehr und vermakeln lässt es sich sicher auch nicht.

Die Umgebung vielleicht? Die man doch bebauen wollte mit Gebäuden für Firmen mit gesundheitsnahen Dienstleistungen? So wie es der Stadt Porta Westfalica mit dem Medizinischen Zentrum gelungen ist. Und die schon weitere zwei Bebauungspläne östlich der Porta-Allee aufgestellt hat, während sich auf dem Mindener Streifen zwischen verlängerter Menzelstraße und ehemaligem Bahndamm planerisch noch wenig getan hat. Kommt da jetzt doch Bewegung rein? Hat der Bürgermeister das zur Chefsache gemacht und schon mal für potenzielle Interessenten fotografiert? Man hört so einiges. Oder hat das was mit den Abwässern zu tun, die vom Klinikum (die Gebühren bekommt Minden ja wenigstens) in das Extrarohr im Häverstädter Mischwasserkanal fließen? Wir werden es erfahren.

Was mir aber mehr Sorge bereitet, ist die Schlussfolgerung, die man aus der Beobachtung der Frau auf den Zustand der Stadtverwaltung ziehen kann, ja fast schon muss.

Ist dort wegen des riesigen Finanzproblems der Stadt schon so der Rotstift ans Personal angesetzt worden, dass der Bürgermeister jetzt schon selber rausfahren muss, um Zustände mit der Kamera zu dokumentieren? War es gar seine eigene private Kamera? Glücklicherweise leben wir ja im Zeitalter der Digitalfotografie, früher hätte er sicher noch selber in die städtische Dunkelkammer gehen müssen, um seinen Film zu entwickeln.

Ja, schade, hätte die Frau doch ihn angesprochen. So etwa „Tach, Herr Bürgermeister, schön Sie mal zu sehen, was treibt Sie denn hierher? Eine niedliche Kamera haben Sie da. Ist das Ihre?“ Dann wüssten wir jetzt alles, aber so …

In diesem Sinne: schönes Wochenende

Hartmut Nolte (Lokalredaktion)

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