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Bis auf die Knochen – Wie funktioniert Röntgen? Bei der Kinder-Uni geht es um Bilder aus dem Inneren des Menschen

Feb.72019

Wie sehen Menschen oder Tiere von innen aus? Das erklärte Chefarzt Prof. Dr. med. Wolf-Dieter Reinbold 150 Kindern im Klinikum – und verschonte sie auch nicht vor schlimmen Wahrheiten. Foto: MKK/Sven Olaf Stange

„Ich sehe was, was Du nicht siehst!“ Dieses kleine Spiel könnten Röntgenärzte täglich gewinnen. Die Darstellung von Knochen, Organen, Gefäßen, Nervenbahnen oder Tumorzellen hilft Ärzten, Krankheiten zu erkennen. Manchmal ersparen Röntgenstrahlen große Operationen, denn man kann in den Patienten hineinschauen, ohne ihn gleich aufzuschneiden.

Eine faszinierende Entdeckung, die der Physiker Wilhelm Conrad Röntgen 1895 eher zufällig gemacht hat. Das wohl erste Röntgenbild eines menschlichen Körperteils war die Aufnahme der Hand seiner Frau. Dass sie dabei einen Ring trug, können die 150 Kinder im Johannes Wesling Klinikum auf der Leinwand ganz leicht erkennen. Wie sieht der Mensch von innen aus? Das erklärte Prof. Dr. med. Wolf-Dieter Reinbold bei der 6. KinderUni. Diese Veranstaltungsreihe läuft noch bis Juni und behandelt Themen aus medizinischen Wissenschaftsfeldern.

Fragen rund um den eigenen Körper beschäftigen ohnehin: Warum funktioniert das so und nicht anders? Was passiert, wenn ein Knochen bricht? Warum ist Blut rot? So mancher Lehrer wäre überrascht, mit wie viel Elan und Forscherdrang die Kinder hier bei der Sache sind. Von der ersten Minute an löchern sie Dr. Reinbold mit ihren Fragen. Er zeigt ihnen am Beamer ein paar vergrößerte Röntgenbilder und sie raten, was zu sehen ist. Das kleine Wissens-Quiz kommt gut an. Die Kinder staunen, was Röntgenstrahlen alles zum Vorschein bringen.

„Aua!“ Spontanes Mitgefühl breitet sich aus, als die Kinder die Folgen eines Arbeitsunfalls sehen: Den Nagel im Fuß eines Dachdeckers entdecken sie auf den ersten Blick. Knochen und Zähne fangen die Strahlen mehr ab als Weichteile und erscheinen weiß. Auch die vielen Kronen in den Backenzähnen eines Gebisses sind deutlich: „So sieht das aus, wenn man die Zähne nicht richtig geputzt hat.“ Dr. Reinbold hat eine sehr direkte Art und verschont die Kinder auch nicht vor schlimmen Wahrheiten. „Es gibt Eltern, die ihre Kinder schlagen. Es ist wichtig, dass wir auch diese Arten von Verletzungen auf den Bildern erkennen können.“

In der Regel kommen Kinder viel seltener mit der Untersuchung in Berührung als Erwachsene. Ob das Röntgen gefährlich sei, wollen sie von Dr. Reinbold wissen. „Man muss mit den Strahlen gezielt und vorsichtig umgehen“, sagt er. Sie sollen nur eingesetzt werden, wenn es wirklich medizinisch notwendig ist. Während der Schwangerschaft sollte das Röntgen vermieden werden, so Dr. Reinbold.

Die kindgerechte Präsentation der Themen kommt gut an. Nach der sechsten Kinder-Uni gibt es schon einen richtigen Fan-Club. Darüber freut sich auch Nicola Waltemathe von MT Clever, dem Bildungsprojekt des Mindener Tageblatts. Wer mehr als die Hälfte der Vorlesungen im Johannes Wesling Klinikum besucht, bekommt eine Kinderuni-Urkunde „Spezialist für den Körper“. 49 Kinder konnten sie am Dienstagabend schon mitnehmen. Unter ihnen war auch ein besonderer Gast: Geburtstagskind Ole wollte auch an seinem elften Geburtstag nicht auf die Teilnahme verzichten.

Bei der nächsten Kinder-Uni am Dienstag, 5. März, geht es um das Thema: Ich muss mal Wasser lassen. Dozent ist Prof. Dr. med. Hansjürgen Piechota. Eintrittskarten zum Preis von 2,50 Euro gibt es beim Express-Ticketservice, Obermarktstraße 26-30.

Mehr zum Thema „Kinderuni“ finden Sie hier

Von Anja Peper, Lokalredaktion

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