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Im „Projekt 2014“ mit großen Schritten in die Zeitungs-Zukunft

Juli312012

Seit Anfang des Jahres läuft beim Mindener Tageblatt in nahezu allen Abteilungen ein umfassender Erneuerungs- und Restrukturierungsprozess . Unter dem programmatischen Titel „Projekt 2014“ sind zahlreiche unterschiedliche Maßnahmen und Einzelprojekte zusammengefasst.

Hinter der historischen Fassade am Unternehmensstandort Obermarktstraße/Ritterstraße findet derzeit ein umfassender Erneuerungsprozess statt. Foto: Otto

Gemeinsames Ziel ist die Anpassung der Arbeitsorganisation und der von ihr eingesetzten Produktionsmittel an die Herausforderungen des Medienwandels. Dazu wird auch die technische Ausstattung des Zeitungsverlages auf so gut wie allen Ebenen runderneuert – von einer computergesteuerten Telefonanlage über neue Strukturen in der IT bis zum Einsatz neuer Software in Redaktion, Anzeigenabteilung, Zeitungs- und Internetproduktion. Nicht zuletzt die „schwere Technik“ wird ersetzt – schon das eine eindeutige Positionierung der Verleger im Blick auf die Zukunftserwartungen des Zeitungsverlags. Eine neue Rotations-Druckmaschine wird ebenso installiert wie neue Versandraumtechnik. Parallel dazu wird eine grundlegende Neugestaltung in Inhalt und Optik („Relaunch“) der Zeitung ebenso wie ihrer verschiedenen Internetangebote in Inhalt und Optik vorbereitet.

Organisationsmodell des künftigen MT-Newsdesks. Repro: MT

Auch die Redaktion stellt sich neu auf. Soeben haben die Mitglieder einer redaktionsinternen Projektgruppe und die Ressortleiter unter Leitung des Düsseldorfer Medienberaters Professor Joachim Blum die im Lauf des letzten Halbjahres in einer Abfolge von Workshops, Projektgruppenarbeit und Diskussionen in den einzelnen Ressorts entwickelten Grundlinien für die Einführung einer sogenannten Newsdeskorganisation verabschiedet, die abschließend auch noch einmal von der Gesamtredaktion beraten wird. Die neue soll dann zum Ende des Jahres die bisher noch überwiegend in den Einzelressorts stattfindende Zeitungsproduktion künftig in einer zentralen Steuerungseinheit zusammenführen. Als gewissermaßen in Permanenz tagende Redaktionskonferenz wird der MT-Newsdesk künftig sowohl die journalistische Herstellung der gedruckten Zeitung als auch die Inhalte der verschiedenen Online-Kanäle koordinieren.

Das Redaktionssystem "Mediasuite" erlaubt plattformübergreifendes Produzieren - auch für mobile Internetanwendungen Repro: MT

Nach Abschluss der konzeptionellen Arbeiten werden dafür jetzt die technischen und räumlichen Voraussetzungen geschaffen. Unter anderem ist mit „Desk-Net“ eine Planungs- und Produktionssoftware für den Desk-Einsatz in Betrieb genommen worden. In den kommenden Wochen und Monaten wird das aktuelle Redaktionssystem „Newssuite“ um das künftig kanalunabhängig produzierende Programm  „Mediasuite“ erweitert. Das ermöglicht die Steuerung der Medienproduktion von einer gemeinsamen Arbeitsoberfläche aus in alle zu versorgenden Publikationsplattformen – Zeitung, Onlinedienste, mobile Websites, Apps für Smartphone-Anwendungen und mehr. Hinzu kommt eine neue digitale Archivlösung.

Die Online-Redaktion wiederum wird ergänzend ein neues Web-Content-Management-System (WCMS) zur Administration der Internetangebote erhalten, das die bisherige Lösung ersetzt. Dazu läuft aktuell ein entsprechender Auswahl- und Evaluationsprozess.

Die Redaktionsetage zwischen Ritter- und Obermarktstraße wird in den kommenden Monaten umgebaut werden. Foto: chp

Die bisher auf verschiedene Etagen im Zeitungsgebäude zwischen Ritter- und Obermarktstraße verteilten Zeitungsressorts Nachrichten (Politik, Wirtschaft, Vermischtes), Kultur, Sport, Online und Lokales werden auf einer Etage zusammengelegt, die wird für diesen Zweck umgebaut, neu gestaltet und ausgerüstet. Herzstück wird eine mit allen technischen Möglichkeiten ausgestattete Nachrichtenzentrale als Kommandobrücke für den Newsdesk sein.

Mit Riesenschritten nähert sich zudem die Ende letzten Jahres begonnene Digitalisierung des kompletten bis 1856 zurückreichenden Zeitungsbändearchivs ihrer Vollendung, so dass die Redaktion in vermutlich wenigen Wochen digitalen Zugriff per Volltextrecherche auf den kompletten Datenbestand haben wird.

Anzeigensystem AdSuite. Repro: Alfamedia

In der Anzeigenabteilung wird währenddessen in ebenfalls intensiver Workshop- und Projektgruppenarbeit das neue Anzeigensystem “Adsuite Enterprise” spezifiziert und für die Einführung in die Produktion vorbereitet. Die komplexe Software wickelt alle kommerziellen und technischen Prozesse ab und ermöglicht das komplette Anzeigenmanagement von der Annahme bis zur Ausgabe. Sie managt Privatanzeigen ebenso wie Beilagen, Online-Werbeformen oder selbst definierte Auftragstypen und verwaltet zusätzlich die Kundenbeziehungen. Ergänzend wird im Anschluss die Selbstbedienungs-Software  “Sales Point” installiert, die als Nachfolger des bisher genutzten “adService” privaten und gewerblichen Kunden die Online-Eingabe und Verwaltung von Aufträgen ermöglicht.

Visualisierung der in Auftrag gegebenen neuen Vierfarb-Rotation WIFAG eVolution 371. Repro: MT

Unterdessen sind auch die Planungen für die Neuerrichtung einer Zeitungsrotation des Schweizer Druck- maschinenbauers Wifag (Fribourg) weit fort- geschritten. Das Aggregat wird künftig in einem Arbeitsgang bis zu 48 Seiten in bis zu sechs Einzelprodukten („Büchern“) komplett  vierfarbig bedrucken können. Außerdem wird die vollständig digital gesteuerte und überwachte Maschine  in der Lage sein, im selben Druckvorgang integrierte Ganz- und  Halbformat-Produkte zu erstellen sowie bei entsprechenden Produktanforderungen gleich Heftvorgänge einzuschließen.

Plan-Ansicht der neuen Gebäudeteile von dre Südseite. Repro: MT

Dazu wird am Standort Trippeldamm eine neue, weitere Halle entstehen, einige dort bereits bestehende Gebäudeteile werden dafür weichen müssen. Im September werden die entsprechenden Bauanträge eingereicht, mit ersten Arbeiten wird unmittelbar nach Genehmigung begonnen.

Parallel dazu laufen die Planungen für die vollständige Erneuerung der Weiterverarbeitung, in der die gedruckten Zeitungsexemplare vollautomatisiert unter anderem mit Beilagen versehen und bezirksgenau für die Zustellung konfektioniert werden.

Darstellung der Druckwerke, Falztrichter und Rollenzuführungen. Repro: MT

Nach bisherigem Planungsstand soll die neue Rotation (Modell „Evolution 371“) im Frühsommer 2014 zeitgleich mit dem neugestalteten „Mindener Tageblatt“ in Betrieb gehen. Dann wird zwar vieles neu und anders sein – das seit Generationen vertraute „Berliner Format“ der Zeitung wird jedoch erhalten bleiben.

Die Verleger Rainer und Sven Thomas investieren in die Zukunftssicherung des traditionsreichen „Mindener Tageblatts“ eine zweistellige Millionensumme. Sie lassen sich dabei von der Überzeugung leiten, dass wirtschaftlicher Erfolg die unabdingbare Voraussetzung für einen Fortbestand der publizistischen Unabhängigkeit ist. Gleichzeitig vertrauen sie auf die in nunmehr 156 Jahren gewachsene enge Verbindung des Mediums mit der Region. Die, so die feste Meinung der Verleger, wird auch im crossmedialen Zeitalter Bestand haben – über gedruckte wie digitale Bande.

Autor: Christoph Pepper, Chefredakteur

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