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Sterben für die Pressefreiheit: Wo Journalisten buchstäblich um Leib und Leben fürchten müssen

Jan.162014
Die "Jahresbilanz der Pressefreiheit" zeigt auch für 2013 wieder, wie gefährlich Journalisten in vielen Ländern leben. Grafik: ROG

Die „Jahresbilanz der Pressefreiheit“ zeigt auch für 2013 wieder, wie gefährlich Journalisten in vielen Ländern leben. Grafik: ROG

Welch wertvolles Gut die Pressefreiheit ist, gerät in einem Land wie Deutschland – wo man sie in der Regel für selbstverständlich, zumindest aber für weitestgehend ungefährdet hält – schnell aus dem Blick. Journalisten müssen hier nicht buchstäblich um Leib und Leben fürchten. Dass dies keine Selbstverständlichkeit ist, wird einmal mehr aus der „Jahresbilanz der Pressefreiheit“ hervor, die von der Organisation „Reporter ohne Grenzen“ (ROG) erstellt wird.

Danach sind mit 87 bekannten Opfern im Jahr 2013 mehr als doppelt so viele Journalisten entführt worden als 2012 (38). Gesunken sei hingegen die Zahl der Medienschaffenden, die im vergangenen Jahr bei ihrer Arbeit getötet wurden: 71 Journalisten sowie 39 Blogger und Bürgerjournalisten. Im Vorjahr waren es 88 Journalisten sowie 47 Blogger. In die Liste der gefährlichsten Länder für Journalisten sind Indien und die Philippinen aufgerückt.

„Die Zahl der getöteten Journalisten ist zwar leicht gesunken, aber immer noch deutlich höher als in den Jahren vor dem Höchststand von 2012“, sagte ROG-Vorstandssprecherin Astrid Frohloff Ende Dezember 2013 bei der Vorstellung der Jahresstatistik in Berlin. Insgesamt sei die Arbeit von Journalisten weltweit keineswegs sicherer geworden. Dies verdeutliche nicht zuletzt die um neun Prozent (auf 2.160) gestiegene Zahl der Angriffe und Drohungen gegen Berichterstatter.

Das gefährlichste Land für Medienschaffende war nach ROG-Angaben auch 2013 Syrien, wo zehn professionelle Berichterstatter und 35 Bürgerjournalisten starben. Dahinter folgten Indien, die Philippinen sowie Pakistan und Somalia. „In Indien ging 2013 von Mafiagruppen, Demonstranten und Anhängern politischer Parteien eine beispiellose Welle der Gewalt aus“, beschrieb Frohloff die Situation auf dem Subkontinent. In Somalia starben laut ROG 2013 zwar deutlich weniger Journalisten als im Vorjahr (sieben im Vergleich zu 18); dennoch bewertet die Hilfsorganisation das Bürgerkriegsland weiterhin als eine der unsichersten Regionen für Medienschaffende.

Im Gefängnis sitzen wegen ihrer Arbeit weltweit nach ROG-Kenntnissen momentan 178 Journalisten, die meisten von ihnen – wie schon 2012 – in China, Eritrea, der Türkei, dem Iran und Syrien.

Zum vollständigen ROG-Bericht „Jahresbilanz der Pressefreiheit“

Quelle: MT, BDZV Intern

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