
Das MT verlost 15 Exemplare der ersten Ausgabe des französischen Satiremagazins „Charlie Hebdo“ nach dem Attentat. Repro: MT
Binnen kürzester Zeit war die erste Ausgabe der französischen Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ nach dem Anschlag in Paris vergriffen. Trotz Millionenauflage und vieler Vorbestellungen gingen die meisten Interessenten in Deutschland leer aus.
Auch in Minden und Umgebung war es so gut wie unmöglich, an eine der beliebten Ausgaben zu kommen. Schon wird die Ausgabe als Dokument der Zeitgeschichte betrachtet und auf einschlägigen Plattformen als Sammlerstück gehandelt. Das MT hat jetzt 15 Exemplare für seine Leser organisieren können, die am Freitag unter Interessenten aus der Region verlost werden sollen.
Mitmachen können dabei alle, die innerhalb der nächsten drei Tage an einen heimischen Verein, eine Initiative oder Institution spenden, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren. Interessenten schicken eine Spendenquittung oder einen Einzahlungsbeleg an das MT, möglich ist dies per Mail: online@MT.de, Fax: (0571) 882-240 oder Post: Lokalredaktion Mindener Tageblatt, Obermarktstraße 26-30 in 32423 Minden. Alle Teilnehmer gelangen in den Topf der möglichen Gewinner.
Die Redaktion wird am Freitag aus all denjenigen, die im Rahmen dieser Aktion gespendet haben, 15 Zeitschriften-Interessenten auslosen. Wichtig ist, dass alle Spender beim Einsenden der Quittung ihren vollständigen Namen, eine Adresse und eine Telefonnummer angeben, damit sie benachrichtigt werden können.
Mit dieser symbolischen Aktion will die MT-Redaktion gleichermaßen für die Meinungsfreiheit eintreten wie zur Unterstützung für hilfsbedürftige Flüchtlinge gleich welchen Glaubens beitragen. „Menschenrechte sind universell gültig, sie können und dürfen nicht voneinander getrennt und nicht gegeneinander in Stellung gebracht werden. Darüber nachzudenken, auch dazu möchten wir einen Anstoß geben“, so Chefredakteur Christoph Pepper zur Begründung, die beiden Themen in dieser Form miteinander zu verbinden.






