Zum Inhalt springen
JCC Bruns Unternehmensgruppe
JCC Bruns UnternehmensgruppeJCC Bruns Unternehmensgruppe
  • Home
  • Bruns
  • Unternehmensgruppe
  • Karriere
  • Blog
  • Kontakt
  • Home
  • Bruns
  • Unternehmensgruppe
  • Karriere
  • Blog
  • Kontakt

Strammer Max nicht ohne Grund als Hausmannskost und Kneipenessen weit verbreitet

Dez.82012

Strammer Max nicht ohne Grund als Hausmannskost und Kneipenessen weit verbreitet

Der Stramme Max und ich: Diese Liaison stand oft genug auf der Kippe. Hollywoods Klatschblätter würden so eine Kiste wohl als „On-Off-Beziehung“ beschreiben. Aber während meiner Kindheit und Jugend in den Achtziger Jahren in Oberlübbe gab es für derlei Irrungen und Wirrungen noch keinen eigenen Begriff.

Die Geschichte begann 1978. Mit elterlicher Erlaubnis unternahm ich erste Experimente am heimischen Herd. Der Stramme Max, die Kombination aus einer Scheibe Brot, Schinken und Spiegelei, war das erste Gericht, das ich ganz ohne fremde Hilfe zubereiten konnte. Ein riesiger Schritt in Richtung Selbstständigkeit, fand ich. Doch Kinder in dieser Phase können für ihre Umwelt auch zur Belastung werden. Egal, wer in diesen Monaten vor unserer Tür stand: Er bekam erstmal einen Strammen Max angedreht. Das geht nicht lange gut, dachte sich meine Mutter schon damals – und sie sollte recht behalten: Wenig später hatte ich mein Premierengericht dermaßen „über“, dass ich phasenweise kein Ei mehr sehen konnte.

Die Beziehung war am Ende. Es sollte einige Jahre dauern, bis sie neu belebt wurde. Wie die anderen Dorfjugendlichen auch verbrachte ich die Wochenenden wahlweise bei Zeltfesten, im Lindenhof Hille und nicht zuletzt bei Pöhler Nordhemmern. Wir waren damals jung und … sagen wir mal: feierfreudig. Nachdem wir in den frühen Morgenstunden aus dem Saal gefegt worden waren, fand sich immer jemand, der bereit war, eine Runde Strammen Max für alle zu spendieren. Meist war es jemand vom Bauernhof, der groß genug war, dass die Eltern während der nächtlichen Küchenschlacht unbehelligt weiter schlummern konnten. Seither ahne ich, wie der Stramme Max zu seinem Namen gekommen ist. Soweit ich weiß, ist die These aber nicht wissenschaftlich belegt.

Am Anfang war die Zutat

Wie dem auch sei: Unsere Beziehung war „on“ und blieb es auch während des Studiums. In unserer Dortmunder WG-Zeit war der Inhalt des Kühlschranks häufig in höchst fragwürdigem Zustand. Die Zubereitung des Essens begann eigentlich immer mit dem Sortieren der Zutaten. Damals lernte ich, rohe Eier dem Frischetest zu unterziehen: Man füllt einen durchsichtigen Messbecher mit kaltem Leitungswasser und legt nacheinander die Eier hinein. Sinkt das Ei auf den Grund, ist es frisch. Was oben schwimmt, ist alt und ungenießbar. Eigentlich sollten Kinder das schon in der Grundschule lernen.

Weil das Ei natürlich die Seele des Strammen Max ist, gab es darum in der WG-Küche auch die meisten Diskussionen: Mein Mitbewohner bestand auf „Sunny Side Up“ (Eigelb nach oben), ich hingegen beharrte darauf, dass das Spiegelei beim Braten kurz vor Schluss noch einmal gewendet wird, bitte schön. Seit wann darf Eigelb ungestraft den Schinken ertränken? Wir brauchten keine kruden Verschwörungstheorien, um uns am Küchentisch leidenschaftlich zu fetzen.

Richtig heikel wurde die Lage, als ich Vegetarierin wurde. Ich mochte zwar noch Eier essen, aber mit Schinken war Schluss. Aber nie wieder Strammer Max? – Der Gedanke behagte mir auch nicht recht. In solchen Fällen weiß das Internet weiter: Dort gibt es alternative Rezepte mit Gemüse, mit Käse, mit Tofu  und und und. Der kulinarische Erfindergeist der Netzgemeinde ist groß. Bei der puristischen Variante (eine Scheibe Gouda statt Schinken) empfehle ich als Beilage: Gewürzgurken!

Von Anja Peper, Lokalredaktion

Strammer Max
Die Scheibe Brot mit Butter bestreichen. Entweder gewürfelten rohen Schinken darauf verteilen oder eine Scheibe nehmen.

Butter oder Öl in einer Pfanne erhitzen und die Eier zu Spiegeleiern braten. Mit Salz und Pfeffer würzen und auf das Schinkenbrot legen.

Vegetarier lassen den Schinken weg und nehmen zum Beispiel Gemüse oder Käse.

Als Beilagen eignen sich Tomaten und Gewürzgurken. (mt)

Kommentarnavigation

ZurückVorheriger Beitrag:Nicht nur für Tierfreunde: Kalte SchnauzeNächstesNächster Beitrag:Überrollt – ODER: DAS UNWORT

Weitere Nachrichten

Kinderuni geht in die nächste Runde
15. September 2026
„Dein Sport, Unser Thema“
7. August 2026
Addressable TV Ads: Mit personalisierter TV-Werbung die richtige Zielgruppe erreichen
24. Juli 2026
Kundenservice-Center: Erste Adresse für Abos, Anzeigen und Tickets
15. Juli 2026
MR Biketours: Echte Klassiker und neue Traumtouren
9. Juli 2026
CrossMediaAward für „Menschen Macher Märkte“
27. März 2026
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Erklärung zur Barrierefreiheit
Rechtliches
Go to Top
Cookie-Zustimmung verwalten
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt. Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.
  • Optionen verwalten
  • Dienste verwalten
  • Verwalten von {vendor_count}-Lieferanten
  • Lese mehr über diese Zwecke
Einstellungen ansehen
  • {title}
  • {title}
  • {title}