Meist sind es Schulklassen, die im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Orte der Demokratie“ die Redaktion des Mindener Tageblatts besuchen. Foto: pr
Geführte Spaziergänge arbeiten Bedeutung von Institutionen heraus
Welche Orte in Minden sind wichtig für die Demokratie und die Gesellschaft – und was würde beispielsweise mit dem MT passieren, wenn es keine Demokratie mehr gäbe? Fragen wie diesen geht die Veranstaltungsreihe „Orte der Demokratie“ auf den Grund.
Sie findet im Rahmen des Projekts Lokaler Aktionsplan Minden e. V. (LAP) statt und wird vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Die Organisation liegt bei Marcel Komusin (LAP) und Daniel Kapteina (Fachstelle NRWeltoffen, Kreis Minden-Lübbecke). Die Idee dahinter: Den Teilnehmern Demokratie näherzubringen, indem Orte besucht werden, die dafür essenziell sind. Bei den letzten Terminen waren das unter anderem Rathaus und Amtsgericht, die Gewerkschaft, die VHS, die Synagoge und eben das Mindener Tageblatt.
Kompakt und lebensnah
Chefredakteurin Nina Könemann nahm sich die Zeit, um den vorwiegend jugendlichen Teilnehmern die Bedeutung des MT für die Pressefreiheit und damit auch für die Demokratie zu vermitteln. Da die Organisatoren für jeden Ort 15 bis 20 Minuten vorgesehen haben, muss das relativ kompakt und lebensnah erfolgen. „Ich steige meistens mit der Frage ein, wo sich die Jugendlichen informieren“, erläutert Nina Könemann. Häufig würden Youtube- oder TikTok-Kanäle genannt – da versuche ich die Glaubwürdigkeit von kommerziell agierenden Influencern und unabhängigen Presseorganen gegenüberzustellen. Auch das Thema „Fake News“ komme zur Sprache, so die Chefredakteurin.
Die Veranstaltungsreihe hat im letzten Jahr und im Frühjahr 2025 mehrmals stattgefunden und wird fortgeführt. Das MT wird weiterhin dabei sein.
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